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Kirchenmalerei und Denkmalpflege

 

Was macht man in diesem Beruf?

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege erhalten, erneuern und restaurieren Decken-, Wand- und Fassadenoberflächen, Wandmalereien und Stuck sowie Mobiliar und Plastiken. Zunächst prüfen sie die zu bearbeitenden Untergründe. Dann beschichten, bemalen und bekleiden sie die Oberflächen. Dabei bringen sie z.B. Vergoldungen und Verzierungen auf oder gestalten Ornamente und Profile. Häufig wenden sie dabei Arbeitstechniken an, die in der Entstehungszeit des zu sanierenden Objektes üblich waren und arbeiten mit Werk- und Hilfsstoffen, die sie nach historischen Rezepturen herstellen. Wo eine Restaurierung nicht mehr möglich ist, führen sie Rekonstruktionen und Reproduktionen aus.

Wo arbeitet man?

Beschäftigungsbetriebe:

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege finden Beschäftigung
• in Betrieben des Maler-Handwerks, die sich auf Restaurierungsarbeiten spezialisiert haben
• in Restauratorenwerkstätten einzelner Museen
• in Denkmalschutzeinrichtungen
• bei Fassadensanierungsunternehmen

Arbeitsorte:

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege arbeiten in erster Linie in Werkstätten, in historischen Bauwerken sowie im Freien an Fassaden.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

Worauf kommt es an?

Anforderungen:

• Sorgfalt (z.B. beim detailgenauen Restaurieren)
• Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Prüfen von Untergründen und Dokumentieren von Rissen, Putz- und Farbschichten an Wänden)
• Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Restaurieren von Wand-, Deckenmalereien, beim Ausführen feiner Malarbeiten, beim Anbringen von Verzierungen)
• Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen)
• Gute körperliche Konstitution (z.B. Tragen schwerer Bauelemente, Geräte, z.T. Arbeiten unter Zwangshaltungen)

Schulfächer:

• Mathematik (z.B. zum Berechnen von Flächen und Mischungsverhältnissen von Farben)
• Chemie (z.B. zum Abschätzen des chemischen Verhaltens von Untergrund und Beschichtung)
• Kunst (z.B. zum Gestalten von Ornamenten oder Bemalen von Skulpturen)
• Werken/Technik (z.B. für die Arbeit mit Pinseln und Farbrollern; technisches Zeichnen)

Was verdient man in der Ausbildung?

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
• 1. Ausbildungsjahr: € 585
• 2. Ausbildungsjahr: € 635
• 3. Ausbildungsjahr: € 790