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DER SCHÖPFER IST EIN MALER. DIE NATUR IST EINE MALERIN. KREATIV SEIN? KANN ICH!

KREATIV SEIN? KANN ICH!

DIE NATUR IST EINE MALERIN.

DER SCHÖPFER IST EIN MALER.

Meine Zukunft ist bunt – mit Prüfung dafür die Basis geschaffen

14. Juli 2020

Lossprechung der Maler- und Lackiererinnung Ahrweiler im kleinen Rahmen

Die Malerinnung gratuliert den diesjährigen Absolventen der Gesellenprüfung 2020Unter normalen Umständen hätte die Übergabe der Gesellenbriefe in einem anderen Rahmen stattgefunden. „Aber in diesem Jahr ist aufgrund der Pandemie bekanntlich alles anders“ begrüßte Malermeister Guido Lenzen im Namen der Maler- und Lackierer-Innung, die Absolventen der diesjährigen Gesellenprüfung mit einem kleinen, gemütlichen Rahmen in der Ahr-Akademie. „Vieles war in den letzten Monaten vor der Prüfung im Ungewissen. Wann kann wieder Unterricht stattfinden? Findet überhaupt eine Gesellenprüfung statt?“ Fragen auf die es zunächst keine verlässlichen Antworten gegeben habe. Erst mit den Lockerungen sei auch wieder Unterricht in der Berufsschule möglich geworden, wenn auch unter strengen Auflagen. Dies habe es dann auch ermöglicht, dass die Prüfung unter den besonderen Umständen abgehalten werden konnte. „Auch wenn wir uns alle sicher eine andere Vorbereitung gewünscht hätten“, so Lenzen. Umso erfreulicher sei es, dass alle Absolventen die Gesellenprüfung erfolgreich bestanden haben. Darauf könne jeder einzelne mit Recht stolz sein.

Unser Beruf hat Zukunft. Ihr habt Zukunft!

In seiner Rede hob Guido Lenzen hervor, dass als Folge von Kontaktbeschränkungen mehr denn je über Digitalisierung gesprochen werde, über Prozesse zur Schaffung von Homeoffice-Plätzen. Aber es gebe nach wie vor systemrelevante Berufe, die man nicht von zu Hause aus erledigen könne. Tätigkeiten, wo Ergebnisse nicht auf Knopfdruck entstehen, wo es keine App für gebe. Dazu zähle das Handwerk im Allgemeinen und selbstverständlich auch der Beruf des Maler- und Lackierers. „Unser Beruf hat Zukunft. Ihr habt Zukunft!“ Menschen die kreativ seien und gestalten können, die so anderen ein schönes Zuhause ermöglichen und Bausubstanzen erhalten können, würden mehr denn je gesucht. Es werde auch im Handwerk Veränderungen geben, die Zeit bleibt nicht stehen. Für diesen Wandel müsse man auch als Handwerker offen sein.
Auch Berufsschullehrer Carsten Thewes freute sich, dass trotz der außergewöhnlichen Umstände die Prüfung stattfinden konnte und alle Prüflinge mit Erfolg bestanden haben: Shiela Gerhard aus Oberzissen (Ausbildungsbetrieb Frank Reuter, Oberdürenbach), Jan-Niklas Kurth, Sinzig (Ausbildungsbetrieb Guido Lenzen, Sinzig), Erion Lushka, Rheinbach (Ausbildungsbetrieb Maler Cramer e.K. Berg-Krälingen), Benjamin Nuhi, Bad Neuenahr-Ahrweiler (Ausbildungsbetrieb Mombauer, Grafschaft), Jan Schröder, Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Felix Stürmer, Niederzissen (beide Ausbildungsbetrieb Dietmar Reinert, Bad Neuenahr-Ahrweiler) und Michael Tscherepanow, Remagen (Ausbildungsbetrieb Ferdinand Jonen, Remagen).

Besondere Leistung des Innungsbesten

Einen ganz besonderen Applaus erhielt Erion Lushka bei der Übergabe der Zeugnisse. Er war vor fünf Jahren von Albanien nach Deutschland gekommen und hatte mit seinem Fleiß die Prüfung als Innungsbester bestanden. Sichtlich gerührt nahm er die Urkunde entgegen. Außerdem erhält er als einen Baustein für die Meisterprüfung den mit 500 Euro dotierten Preis von der Sparkassen-Stiftung. Als kleine Überraschung seitens der Innung gab es für die Malergesellin Shiela Gerhard und ihre sechs Kollegen im Anschluss noch einen individuell angefertigten Mund-Nasenschutz mit dem Motto „Meine Zukunft ist bunt“.

Malerinnung Ahrweiler gratuliert dem Jahrgangsbesten Erion Lushka